Ökomode – Transparenz in der Produktion goes Laufsteg
by admin on Mrz.31, 2011, under Fashion & Lifestyle
Viele Modefirmen gehen inzwischen den neuen Weg und machen zumindest einen Teil Ihrer Produktion transparent. Die Modebranche denkt um und alle streben nach dem verantwortlichen Umgang mit Mensch und Natur. Doch das ist ein langsamer Prozess und es kann Jahrzehnte dauern, bis die komplette Branche das so sieht, denn die kritischen Modefreaks finden die Ökomode erst dann cool, wenn diese auch sexy ist.
Wer das mag, kann heutzutage von Kopf bis Fuß modisch und ökologisch angezogen herum laufen. Das machen ein paar Unternehmen möglich, die im eigenen Betrieb mit interner Produktion die Kollektionen fertig stellen. Diese Mode wird, unabhängig von saisonalen Trends, in den eigenen Shops auf der ganzen Welt verkauft. All die Mitarbeiter verdienen übertariflich und werden sozial versichert – sogar das Mitspracherecht im Betrieb ist Standard. Die Herstellung eines Teils der Kollektion erfolgt aus der ökologisch zertifizierter Baumwolle hergestellt. Viele neue Streetwear Labels können so viele Erfolge verzeichnen, denn die Kreativität geht vor.
In Holland ist es Label Kuyichi, der ethisch-faire und gut gestylte Klamotten herstellt. Bernhard Willhelm ist der Entwerfer der hippen Trainingsjacken, mit denen er das Projekt Misericordia in Peru unterstützt, welches von dem Geld die eigene Schneiderwerkstatt und die Schulausbildung für Kinder finanziert. Auch die Fans der Turnschuhe können sich bald auf die Öko Sneakers freuen, denn der ehemalige DDR-Sportschuh ZEHA wird in der Slowakei produziert und in Frankreich werden die ökologisch produzierten VEJA Turnschuhe designt.